Vorbereitung auf das Architekturstudium: Skizzieren & Zeichnen lernen [Update: Oktober 2017]

Computergestützte Darstellungen (CAD) sind bei Architekten an der Tagesordnung und auch Pflicht für jeden Architekturstudenten. Dennoch wird es sowohl im Architekturstudium als auch später als Architekt von Bedeutung sein, erste Ideen und Entwürfe mit Stift und Papier zu visualisieren. Diese Skizzen sind notwendig, um deine Ideen – z.B. im Gespräch mit deinem Professor oder einem Auftraggeber – schnell und unkompliziert darstellen zu können.

Es lohnt sich also, die eigenen Fähigkeiten im Zeichnen und Skizzieren zu verbessern. Wenn du (wie ich 🙂 ) kein Naturtalent in diesem Bereich bist, solltest du Zeichnen lernen und viel üben.

Skizzieren & Zeichnen: Dein Material.

Skizzenbuch

Um Zeichnen zu lernen, besorgst du dir am besten ein Skizzenbuch, welches dir beim Üben auch Freude bereitet. Das bezüglich Papier, Einband und Größe des Skizzenbuches, jeder seine eigenen Vorlieben hat, kannst du in meinem Beitrag „Kreativer Begleiter und Multitalent: das Skizzenbuch“ auf stadtsatz.de nachlesen. Darin habe ich auch 5 kreative Köpfe nach ihren Lieblingsskizzenbüchern gefragt. Meine beiden liebsten Skizzenbücher stelle ich dir in diesem Blogbeitrag vor.

Ich persönlich bevorzuge die Skizzenbücher von Leuchtturm 1917*: Skizzenbücher in A4 für großformatige Zeichnungen und Projektplanungen und in A5 für unterwegs. Ich mag sie nicht nur, weil sie mal etwas Farbe in mein Arbeitsleben bringen, sondern bin auch mit dem Papier und dem Einband sehr zufrieden. Zudem wird ein Pen Loop angeboten, eine Stifthalterung*, welche man in den Einband kleben kann.

Ein Klassiker unter Architekten ist zudem das Moleskine Sketchbook Pocket*. Beliebt sind auch die dünnen Hefte von Moleskine (blanko journals*). Der Vorteil von den Journals ist, dass sie extrem leicht sind und du sie auch thematisch nutzen kannst, also zum Beispiel jeweils eines fürs Studium, Aktzeichnungen und für Landschafts- oder Architekturskizzen.

Skizzenbuch oder Zeichenblock?

Der Vorteil von Skizzenbüchern gegenüber von losen Papier sehe ich darin, dass du deine Entwicklung beim Zeichnen lernen nachvollziehen kannst. Die ersten Versuche werden dir vielleicht nicht gelingen, aber es ist trotzdem wichtig, dass du sie später reflektieren kannst.
Zudem ist es praktischer ein Skizzenbuch in der Handtasche / dem Schulrucksack zu haben, als einen Zeichenblock. Die meisten Skizzenbücher halten mit einem Gummiband die Seiten kompakt zusammen, so das keine Ecken umknicken können und eingelegte lose Blätter nicht verloren gehen.

Stifte

Welche Stifte ich zum Skizzieren und Zeichnen verwende, hängt ganz davon ab, ob ich zu Hause oder unterwegs bin und wie viel Platz mein Equipment benötigen darf. An meinem Skizzenbuch steckt aber immer ein Tuschestift von Faber-Castell (PITT artist pen, S-Spitze, black 199*) oder der unter Architekten sehr beliebte Penxacta*, ein sehr dünner Fineliner. In meiner Handtasche sind zusätzlich noch ein kleines Set Bleistifte*, ein Radierstift* und ein farbiger „Skizzenstift“ (häufig der PITT artist pen sanguine 188 mit S-Spitze). Wenn ich mir vornehme unterwegs zu Zeichnen, habe ich noch eine kleine Auswahl meiner anderen Lieblings-Stifte dabei.

Zum Kolorieren setze ich ganz banal auf Buntstifte oder Aquarell-Stifte, einfache Fasermaler von Stabilo oder die Faber Castel PITT mit Brush-Spitze*. Sehr beliebt, aber auch sehr kostenintensiv sind COPIC Marker*, die jedoch auch spezielles Papier benötigen, um all ihre Vorteile auszuschöpfen.

Mein Tipp: Übe erst einmal mit den Stiften, die du bereits zu Hause hast. Du wirst sehen, je besser du skizzieren, zeichnen und kolorieren kannst, um so mehr wirst du dich auch für die unterschiedlichen Arbeitsmaterialien interessieren und dann das Beste für dich auswählen können. Statt online zu bestellen, solltest du aber ein Fachgeschäft (Schreibwaren oder Künstlerbedarf) aufsuchen, um die Produkte auch testen zu können. Vor Ort wirst du auch gut beraten.

Digital Zeichnen lernen?

Da an dieser Stelle der Hinweis kommen mag, dass man ja auch für Tablets gute Apps zum Zeichnen finden kann: Ja, kann man. Aber auch nach mehreren Tests habe ich noch keine App gefunden, die das Zeichnen auf Papier und die Merkmale der unterschiedlichen Stifte wirklich detailgetreu nachahmen kann. Ganz gut sind Paper von 53 und auch Autodesk Sketchbook, aber ihren Einsatz sehe ich vor allem in der Nachbearbeitung von Handzeichnungen / -skizzen und keineswegs als Ersatz für diese.

 

Skizzieren & Zeichnen: Die Techniken.

Das Wichtigste ist, dass du regelmäßig übst. Um keinen Frust aufkommen zu lassen, solltest du es aber locker angehen lassen und dich zu nichts zwingen. Wie auch bei anderen Dingen, wird es immer Menschen geben, die besser zeichnen und skizzieren können als du. Vor allem kommt es darauf an, dass a) du deine Skizzen „lesen“ kannst und b) sie gut genug sind, um deine Ideen zu vermitteln.

Hab Mut zur Lücke! Beginne zu skizzieren, zeichnen oder scribbeln, auch wenn du denkst, dass du es nicht kannst. Setz dich anschließend mit deinem „Kunstwerk“ auseinander und frag dich, was vielleicht nicht so gut geworden ist und wo du noch üben solltest. Mir gelingen zum Beispiel die Schraffuren nicht immer so optimal, dafür stimmen aber meine Perspektiven.

 

Zeichnen lernen für angehende Architekten:

Als Architekt musst du vor allem perspektivisch zeichnen, aber auch vereinfacht Menschen abbilden können. Zudem sind Schraffuren sehr wichtig, um Schattierungen und unterschiedliche Materialien visualisieren zu können.

All das lernst du auch während deines Architekturstudiums, aber Grundtechniken solltest du schon im ersten Semester beherrschen. Häufig musst du für eine Bewerbung zum Architekturstudium auch eine künstlerische Mappe abgeben oder an einem Eignungstest teilnehmen. Für Beides musst du Zeichen und Ideen skizzieren können!

Es lohnt sich also zeichnen zu lernen, bevor du beginnst Architektur zu studieren!

Meine Buchtipps: Schritt für Schritt Zeichnen lernen.

Folgende Bücher kann ich dir empfehlen, um unterschiedliche Techniken zu lernen:

[Update 25. September 2017] Ich habe tolle neue Bücher entdeckt, die ich hier im Blog in Kürze ausführlich vorstellen möchte. Einen kleinen Vorgeschmack findest du in der neuen Bücherliste.

[Update 14. Oktober 2016; Update 2 am 29. August 2017: Leider sind viele sehr gute Bücher, die ich hier vorgestellt habe, nicht mehr im Handel erhältlich und werden von den Verlagen nicht mehr nachproduziert. Ich habe sie deshalb von dieser Seite gelöscht und ggf. durch andere, gute Alternativen ersetzt.]

Die Kunst des Zeichnens 15 Minuten Architektur | © TOPP Verlag
Richtig Sehen und locker Skizzieren von Eckard Funck | © TOPP Verlag
Schnelles Wissen in 30 Minuten: Draussen skizzieren | © TOPP-Verlag
Bernd Klimmer: Easy Perspektive: Praxisnah und leicht verständlich. | © Frech Verlag,
Felix Scheinberger: Mut zum Skizzenbuch: Zeichnen und Skizzieren unterwegs | © H. Schmidt Verlag
Klaus Meier-Pauken: Workshop Zeichnen - Lebendiges Skizzieren | © Christophorus Verlag
Jürgen Sand: Freihandzeichnen für Fortgeschrittene | © Christophorus Verlag
Urban Sketching: Architektur und Stadtlandschaften - Zeichnen in der Stadt von Gabriel Campanario | © dpunkt.verlag GmbH

Kurse: Zeichnen lernen mit persönlicher Anleitung.

Falls du lieber einen Kurs besuchen möchtest, schau dir das Angebot der Volkshochschule, Kunst-Vereine, Kunstschulen und freien Künstler in deiner Umgebung an. Viele bieten klassische Zeichenkurse, aber auch Kurse im Hinblick auf die künstlerische Mappe an.

Viel Erfolg!

Showing 24 comments
  • Natalija
    Antworten

    Ich mache gerade meine Ausbildung als Bauzeichnerin und das ist echt schwierig da ich echt nicht gut in Technologie und CAD bin. Das nervt mich einfach es macht keinen Spaß wenn man nicht weiter kommen kann(in einer Zeichnung) habt ihr irgendwelche Tipps wie ich es besser beherrschen kann?. Ps bin 16 Jahre alt. 🙂

    • Anett
      Antworten

      Hej Natalija, womit hast du denn konkret Probleme und welche CAD-Software erlernst du? Mir hat am Anfang bei CAD tatsächlich nur geholfen, viel damit zu arbeiten, den Umgang damit also zu üben. (Klingt öde, oder? :D) Ich weiß, dass für Studenten auch zusätzliche Kurse und/oder Videomaterial von manchen Softwareherstellern angeboten wird. Wäre das was für dich? Dann schau mal auf der Website der Software die du nutzt! Viele liebe Grüße, Anett

    • eckstein gerhard
      Antworten

      hallo Annette, danke für die tipps auf deiner hp – waren schon sehr hilfreich für uns.
      wir sind in der einrichtungsbranche tätig und suchen für unsere kundenberater spezielle kurse für perspektives zeichnen im raum – aber ohne cad.
      hast du da eine empfehlung für uns, wer solche kurze in münchen anbietet?
      wäre super, wenn du uns dabei helfen könntest.
      vielen dank und bis bald
      Servus / gerhard

      • Anett
        Antworten

        Hallo Gerhard, eine Empfehlung habe ich nicht. Ich weiß, dass Wolfram Richter bundesweit Zeichenkurse (u.a. bei Architektenkammern) anbot und das eventuell auch noch tut. Ich kenne ihn nicht persönlich, über Google findest du aber seine Website mit Kontaktdaten. Alternativ könntet ihr bei der Bayrischen Architektenkammer nachfragen, ob sie einen Referenten/eine Referentin empfehlen können. Viele Grüße, Anett (1xN, 1xE 😉)

  • Paul
    Antworten

    Welches Papier ist für eine Studienplatzbewerbungsmappe am besten?( 100g DinA3, 120g, 150g?)

    • Anett
      Antworten

      Hi Paul, du musst schauen, dass das Papier zu deinen Mal-/Zeichen/Kunst-Techniken passt. Gute Papiere (die nicht zu teuer sind) findest du z.B. von Canson oder Hahnemühle, ein super (Online)-Shop für Künstlerbedarf ist Gerstaecker – dort wirst du online im Chat beraten oder in einer der Filialen!
      Für eine breite Auswahl an Techniken ist zum Beispiel das Canson Mix Media geeignet. A3 ist schonmal ein gutes Endformat, kleinere Zeichnungen/Skizzen würde ich persönlich mit einem Passepartout „einrahmen“. Je höher die Grammatur (100g/m2 usw.), umso hochwertiger fasst sich das Papier an. Das Canson hat z.B. 300 g/m2, ich persönlich gehe nie unter 130 g/m2. Viele Grüße!

  • Delli
    Antworten

    Sehr interessanter Text der schön zu lesen ist. =)
    Obwohl ich selbst kein Architekt sondern im Maschinenbau ansässig bin, ist das händische Zeichnen von technischen Zeichnungen das A und O für später!
    Letztendlich werden die Kundenzeichnungen alle per CAD erstellt, dennoch sind die Grundlagen unabdingbar. Auch für Skizzen sind die Basics mehr als hilfreich. Man will sich ja nicht als unqualifiziert vor anderen Leuten verkaufen 😉

    Mir selbst hat das händische Zeichnen immer sehr viel Spaß bereitet und hoffe allen zukünftigen Maschinenbauern/ Architekten/ Bauingenieuren usw. geht es auch so =)

    LG

    Delli

  • Konstantin
    Antworten

    Hallo, danke für den sehr informativen Artikel. Die technischen Voraussetzungen zum Zeichnen auf einem Tablet entwickeln sich ja rasant. Ist das inzwischen eine geeignete Alternative? Ich denke da vornehmlich an ein iPad Pro mit Pencil. Beste Grüsse aus Berlin, Konstantin

    • Anett
      Antworten

      Hallo Konstantin, meiner Meinung nach ist das Zeichnen mit Tablet keine Alternative, sondern bestenfalls eine Ergänzung zum klassischen Zeichnen auf Papier. Die Haptik von Papier, verschiedenen Stiften mit unterschiedlichen „Zeichenergebnissen“ und natürlich auch des fertigen Werks, wird keine App ersetzen können. Man kann beides aber gut miteinander kombinieren und die Vorteile jedes Mediums für die eigene künstlerische Arbeit nutzen. Liebe Grüße, Anett

  • Konstantin
    Antworten

    Hallo Anett, danke für die Antwort. Gibt es irgendwelche Bücher oder Tutorials, die Du empfehlen magst? Ich komme aus der Produktdesigner-Ecke, aber das sollte sich ja skizzentechnisch nicht viel nehmen.

    Beste Grüsse aus Berlin, Konstantin

    • Anett
      Antworten

      Hallo Konstantin, ein paar Bücher schlage ich im Beitrag ja bereits vor – die Auswahl ist aber extrem begrenzt, da es in diesem Bereich einfach nicht viel Gutes gibt. Videos mit Anleitungen für Architekturskizzen, stelle ich in diesem Beitrag vor.
      Wenn du aus dem Produktdesign kommst, müsstest du zumindest die ein oder andere Skizze und Zeichnung doch schon gemacht haben, oder?
      Viele Grüße, Anett

  • Tabi Schabi
    Antworten

    Hallo Anette ich mache zurzeit eine Ausbildung zur Bauzeichnerin im Bereich Architektur, es läuft echt gut ich verstehe fast alles und meine Noten befinden sich im 2 bis 3 bereich. Ich liebe Architektur und kaufe mir auch bald Bücher zum Thema Architektur und Bücher übers Perspektivische Zeichen. Ich habe auch vor meine Fachhochschulreife nachzuholen und dann Architektur zu studieren denkst du ich kann es schaffen.

    Ps. Waren bei dir im Studium leute die davor eine Bauzeichnerausbildung abgeschlossen hatten

    • Anett
      Antworten

      Hallo Tabi,
      ja, bei mir im Jahrgang waren einige Studierende, die vorher eine Ausbildung abgeschlossen haben. Unter anderem als Bauzeichner und dann aus unterschiedlichen Handwerken (viele Tischler, einige Maurer, usw.).
      Ob du das Studium schaffen kannst, kann ich dir leider nicht sagen, da wir beide uns ja nicht einmal persönlich kennen. Du könntest doch aber dein Vorhaben mit deinem Chef (der Architekt ist, oder?) oder vielleicht auch mit Lehrern deiner Berufsschule besprechen? Möglicherweise können sie dich auf dem Weg zum Fachabi und zum Studium auch fachlich fördern? 🙂
      Viele Grüße, Anett

      • Tabi Schabi
        Antworten

        Hey Anett,

        danke für die Antwort ich bin mir jetzt ziemlich sicher das ich Architektur studieren will, ich werde nach meiner Ausbildung meine Fachoberschulreife nacholen und dann auch an einer FH studieren kannst du mir sagen welcher Bereich für das Architekturstudium mehr geeignet ist Wirtschaft, Technik oder Gestaltung?

        • Anett
          Antworten

          Hallo Tabi, du könntest Technik und Gestaltung in Betracht ziehen. Die Fachoberschulen die ich kenne, bieten aber auch eine sehr gute (Berufs)-Beratung an, die du vorab wahrnehmen solltest. 🙂

  • Elyon Rivers
    Antworten

    „Das alles musst du können um Architektur zu studieren“, ich mag solche Artikel überhaupt nicht. Sie halten Leute, die Interesse haben, davon ab, weil sie suggerieren, wenn du das alles nicht kannst, lass es bleiben!
    Für ein Architekturstudium musst du praktisch gar nichts mitbringen, oder wissen, alles was du brauchst kannst du, wenn du motiviert bist, im Studium lernen, oder auch nicht, man kommt trotzdem gut durch!
    Wirklich zeichnen können, muss man daher für das Architekturstudium nicht. 99 % der Architekturstudenten bringen ihre ersten Entwurfsideen direkt in CAD. Dieser Artikel ist wie, „Ihr müsst alle extrem gut in Mathe sein, um Architektur studieren zu können.“ Wenn man es kann, sind die Professoren sicherlich beeindruckt, an den Unis gibt es auch diverse Kurse in denen du Zeichnen lernen kannst, aber wichtig ist es nicht, um Architektur studieren zu können.

    • Anett
      Antworten

      Liebe/r Elyon,
      du hast meinen Beitrag sicherlich aufmerksam gelesen. Dabei wird dir aufgefallen sein, dass ich alles was du kritisieren möchtest, auch in meinem Blogbeitrag betone. Bspw. das man weder perfekt zeichnen können muss und – im Zweifelsfall – das meisten Skills auch im Studium lernt. Du musst es aber auch einfach mal differenzierter sehen: Deine Verallgemeinerung, dass niemand zeichnen können muss, um Architektur zu studieren, stimmt einfach nicht. Denke bitte an die vielen Hochschulen, die entweder einen künstlerischen Eignungstest durchführen oder bei denen man eine Mappe abgegeben muss. Wie will man beides bestehen, wenn man weder Skizzieren noch Zeichnen kann?
      Hinzu kommt, dass man an vielen Hochschulen in den ersten zwei bis drei Semestern überhaupt erst CAD gelehrt bekommt und entsprechend am Anfang auch keine CAD-Visualisierungen anfertigen kann (oder darf). Natürlich ist dann wichtig, die eigenen Ideen mit Papier und Stift aufzeigen zu können.

      Viele Grüße,
      Anett

  • julia waldersee
    Antworten

    dankeschön

  • Thomas
    Antworten

    Hey Anett,
    gibt es eigentlich auch eine Technik (ein Buch?), um den Entwurf von Grundrissen zu erlernen?

    • Anett
      Antworten

      Hallo Thomas, Grundrisse sind verschieden und hängen z.B. von der Nutzung und dem notwendigen Raumprogramm ab. Das zu erlernen ist Teil des gesamten (!) Studiums. Unzählige Bücher gibt es dazu auch. Wenn du praxisnahe Handbücher suchst, schau mal hier* und hier*. Die dort beschriebenen Grundrisse solltest du aber NIE 1:1 übernehmen, sondern nur als Orientierung nutzen und IMMER deiner Bauaufgabe anpassen. Hilft dir das? Liebe Grüße, Anett

  • Patryk
    Antworten

    Hallo Anett,

    ich wollte fragen, wie denn so eine Mappe für die Bewerbung an der FH aussieht?
    Ich habe versucht bei der FH rauszufinden, was man dort von mir erwarten würde, aber die Profs sind selbst ahnungslos. (FH in Frankfurt).
    Da ich aber zum Vorgespräch diesen Dezember schon etwas zeigen will, würde ich einfach gerne wissen, was man da so von mir erwartet. Eine Zeichnung von einem Haus? Oder einfach irgendwelche Zeichnungen? Ich zeichne leidenschaftlich mit Bleistift auf Papier.
    Als Anforderung kam nur: „etwas aus dem Kunstunterricht, dass mich inspiriert hat Architektur zu studieren“, also ich hatte in der Oberstuft schonmal keinen Kunstunterricht.
    Würde mich sehr freuen für Anregungen für eine Mappe.

    LG, Patryk

    • Anett
      Antworten

      Hallo Patryk, wenn ich die Infos auf der Website der FH Frankfurt richtig verstehe, ist doch ein Teil der Mappe das Ergebnis jener Aufgaben, die dir noch zugesandt werden? Der zweite Bestandteil der Mappe wird wie folgt beschrieben: „Drei eigenständig angefertigte Arbeiten im Original, mit architektonischem Bezug (Zeichnen, Malen, Photographie, Konstruktion, Skulptur, Design)“ im A1-Format.
      Zur Mappe kann ich nur folgende Hinweise & Tipps geben. LG Anett

      • Patryk
        Antworten

        Hallo Anett,

        vielen Dank für die schnelle Antwort, die Hinweise haben mir echt geholfen!

        Daumen hoch 🙂

        LG Patryk

Ich freue mich auf dein Feedback!

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