Baukonstruktion

Im Studienfach Baukonstruktion steht der Konstruktionsprozess von Architektur und das Gefüge der Bauteile im Bauwerk im Mittelpunkt. Häufig wird es als gemeinsames Lehrmodul mit „Entwerfen“ (z.B. von einer Professur „Entwerfen und Baukonstruktion“) angeboten, da Konstruktionen meist sehr eng mit dem Entwurf zugrunde liegenden Ideen verbunden sind.

Baukonstruktionen basieren aber nicht nur auf Entwurfsideen, sondern sind geprägt von Normen, Vorschriften und technischen Regeln, die du kennen solltest und im Studium lernst. Im Berufsleben solltest du dich zu diesem Thema regelmäßig weiterbilden.

In Baukonstruktion wirst du unterschiedliche Konstruktionsweisen für verschiedene Baumaterialien (z.B. Holzbau, Stahlbau, Lehmbau), Bauteile (z.B. Abdichtungen, Dachkonstruktionen) und Fügungen (z.B. Massivbau, Skelettbau) kennenlernen. Dementsprechend gibt es in der Lehre auch eine enge Verbindung zu den Fächern „Bauchemie, Bauphysik bzw. Baustofflehre“, die sich mit der Materialbeschaffenheit von Baustoffen beschäftigen, sowie der Tragwerkslehre bzw. Statik, deren Ziel es ist, tragfähige und gebrauchsfähige Baukonstruktionen zu entwerfen.

Typische Lehrveranstaltungen im Architekturstudium sind Vorlesungen, konstruktive Entwürfe (Entwürfe in denen die von dir gestaltete Baukonstruktion im Vordergrund steht oder gleichwertig mit der optischen Gestaltung bewertet wird), aber auch Exkursionen.

 

Tipp: Sehr gute Bücher über Baukonstruktion(en) habe ich dir in diesem Blogbeitrag zusammengestellt.

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