„Mappenvorbereitung – Zeichnerische Grundlagen“ [Buchtipp // Verlosung beendet]

Die Abgabe einer Mappe mit künstlerischen und gestalterischen Werken von euch, zählt häufig zu den Zulassungsvorraussetzungen zum Architekturstudium. In der Vergangenheit wurde ich deshalb mehrfach gefragt, ob ich Tipps zur Vorbereitung einer Mappe geben kann.

Buchtipp: „Mappenvorbereitung – Zeichnerische Grundlagen“

In „Mappenvorbereitung – Zeichnerische Grundlagen“ von Andrei Krioukov* findest du wichtige Tipps und hilfreiche Übungen zur Vorbereitung deiner Mappe. Ein Exemplar des Buches kannst du am Ende dieses Blogbeitrags gewinnen. [Zur Verlosung]

Die richtige zeichnerische Darstellung von Proportionen und Perspektiven ist im Berufsalltag als Architekt, im Architekturstudium und dementsprechend auch bei den Arbeiten in deiner Mappe wichtig. Wenn du gut Zeichnen kannst, wird es dir einfacher fallen, deine Entwurfs-Ideen für andere zu visualisieren. Es lohnt sich also, Zeichnen zu lernen bzw. die eigenen Fähigkeiten darin ständig zu verbessern.

Zu Beginn gibt Krioukov Informationen zum Zeichenmaterial und erläutert anschließend kurz und informativ, in den einzelnen Kapitel Fachwissen zur

  • Darstellung von Licht, Schatten und Perspektiven,
  • Strukturen und Formen,
  • Gegenständen und
  • Menschen, sowie
  • Natur- und Stadtlandschaften.

Dabei nimmt er immer wieder Bezug auf die Erarbeitung der Mappe, zum Beispiel, was unbedingt in eine Mappe hinein gehört und worauf du beim Üben deinen Schwerpunkt legen solltest.

Ergänzt wird das Buch mit kurzen Übungsanleitungen und Ideen für weitere Zeichenreihen, die mir besonders gut gefallen haben. Sie wurden ideenreich und vielfältig ausgewählt und regen dazu an, eigene Ideen zu entwickeln. Dabei hat der Autor darauf geachtet, dass die Übungen auf den vorher erläuterten Informationen aufbauen und in kurzen Steps noch einmal erläutert wird, worauf es bei der  jeweiligen Übung ankommt.

Übungsaufgabe

Eine der Aufgaben ist es, einen Fantasieturm zu zeichnen, der sich aus vielen unterschiedlichen Architektur-Motiven zusammensetzt. Dabei kommt es darauf an, die Vielfältigkeit von Architektur detailliert zu beobachten und das Wesentliche eines jeden Gebäudes wieder zu geben. Außerdem musst du dir das Blatt sinnvoll einteilen, ein neues Bauwerk gestalten und natürlich auch Licht, Schatten und unterschiedliche Materialien zeichnen.

Mein Fazit:

Wenn du absoluter Anfänger bist, solltest du zusätzlich (oder vorab) andere Literatur verwenden, um Grundtechniken zu erlernen. Hier habe ich dir einige gute Bücher zusammen gestellt. Außerdem solltest du vor deiner Bewerbung unbedingt den Mappenvorbereitungskurs jener Hochschule besuchen, an der du dich bewerben möchtest. Dort kannst du auch erfahren, was an jener Hochschule von dir und deiner Mappe erwartet wird.

Wenn du aber die ersten Zeichentechniken beherrschst und am letzten Feinschliff für deine Mappe arbeiten möchtest, kann ich dir dieses Buch unbedingt empfehlen.

Fakten

  • Titel: „Mappenvorbereitung – Zeichnerische Grundlagen“
  • Autor: Andrei Krioukov
  • 64 Seiten; Hardcover
  • Christopherus Verlag
  • Preis: 16,99 Euro – Erhältlich bei Amazon*.

Hinweis: Ein herzliches Dankeschön geht an den Christopherus-Verlag fürs Sponsern des Gewinns. Meine Buchkritik (Rezension) ist aber wie immer echt und nicht gekauft.

Verlosung für Studienbewerber

Bereitest du dich gerade auf das Architekturstudium vor? Unter allen Kommentaren unter diesem Blogbeitrag verlose ich ein Buch „Mappenvorbereitung – Zeichnerische Grundlagen“. Zusätzlich erhält der Gewinner/die Gewinnerin ein von mir zusammengestelltes Paket mit meinen liebsten Zeichenmaterialien. Damit kannst du gleich loslegen!

Hinterlass unter diesem Artikel einen Kommentar mit gültiger E-Mail-Adresse und verrate mir, warum du Architektur studieren möchtest! Wenn du magst, erzähl mir auch ob / wie gut du schon zeichnen kannst oder wie du dich aufs Studium vorbereitest. – Das wars, ganz einfach, oder?

Die Verlosung endet am 24. Februar 2016, 23:59 Uhr. Die Preisvergabe findet am 27. Februar statt. Um an der Verlosung teilnehmen zu können, musst du mindestens 16 Jahre alt sein und einen Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz haben.

Die Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse ist Pflicht, damit ich dich kontaktieren kann, falls du der Gewinner/die Gewinnerin bist. Sie wird in den Kommentaren aber nicht angezeigt. Wenn du gewinnst werde ich dich per Mail um deine Post-Adresse bitten – sonst kann ich dir den Gewinn nicht senden.

Durch die Teilnahme an der Verlosung erhältst du außerdem den kostenlosen Newsletter von Architektur-studieren.info. Du bekommst dann einmal pro Monat meine neusten Artikel und weitere praktische Tipps und Infos zum Architekturstudium per E-Mail.

Nimm am Gewinnspiel teil und erhalte den kostenlosen Newsletter von Architektur-studieren.info. Du kannst dich jederzeit austragen! Lies die offiziellen Teilnahmebedingungen (hier klicken)

Veranstalter des Gewinnspiels

Anett Ring
Weichselstr. 7
12043 Berlin
Deutschland

Dauer

Das Gewinnspiel startet am 06. Februar 2016, 10:00 Uhr, und endet am 24. Februar 2016, 23:59 Uhr.

Teilnahmebedingungen

  • Mit der Teilnahme an dem Gewinnspiel akzeptiert der Benutzer diese Teilnahmebedingungen.
  • Teilnahmeberechtigt sind alle unbeschränkt geschäftsfähigen Personen, die mindestens 16 Jahre alt sind, mit Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder Schweiz.
  • Teilnehmer/-innen, die gegen die Teilnahmebedingungen oder die Spielregeln verstossen, können mit sofortiger Wirkung von der Teilnahme am Wettbewerb ausgeschlossen werden.
  • Die Teilnahme ist kostenlos und unabhängig von dem Erwerb von Waren oder Dienstleistungen.
  • Gewinner/-innen von Preisen können auf Architektur-studieren.info sowie dazugehörigen Kanälen wie beispielsweise Facebook, Twitter und Google+ namentlich erwähnt werden.
  • Eine Auszahlung, Auszahlung in Sachwerten oder ein Tausch der Gewinne ist nicht möglich.

Spielregeln

  • Teilnehmer können im Zeitraum vom 06. Februar 2016, 10:00 Uhr, bis zum 24. Februar 2016, 23:59 Uhr, auf Architektur-studieren.info am Gewinnspiel teilnehmen. Zur Teilnahme ist die Beantwortung einer Frage sowie die Anmeldung für den Newsletter von Architektur-studieren.info erforderlich.

Freistellung des Veranstalters

  • Der Veranstalter ist berechtigt, den Wettbewerb einzustellen, abzubrechen oder auszusetzen, wenn …
    • ein Missbrauchversuch durch Manipulationen festgestellt wird.
    • eine ordnungsgemässe Durchführung nicht mehr sichergestellt ist, dies gilt insbesondere beim Ausfall von Hard- oder Software, Programmfehlern, Computerviren oder nicht autorisierten Eingriffen von Dritten sowie mechanischen, technischen oder rechtlichen Problemen.
    • höhere Gewalt oder sonstige gesetzliche Gründe diesen Schritt aus Sicht des Veranstalters notwendig machen.
  • Im Falle eines Abbruchs beziehungsweise einer Einstellung des Wettbewerbs erfolgt keine Verlosung des Hauptpreises, Teilnehmer werden per E-Mail vom Veranstalter informiert.
  • Eine bestimmte Verfügbarkeit des Gewinnspiels wird nicht garantiert, insbesondere können unvorhersehbare technische Probleme und Wartungsarbeiten zu Ausfallzeiten und Verzögerungen führen.
  • Der Veranstalter kann die Teilnahmebedingungen ohne Angabe von Gründen ändern.
  • Die Teilnehmer sind nicht berechtigt, aufgrund einer Änderung des Gewinnspiels oder der Teilnahmebedingungen Ansprüche gegen den Veranstalter geltend zu machen.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Auf das Gewinnspiel ist ausschliesslich deutsches Recht anwendbar.
  • Wenn einzelne Punkte der vorliegenden Teilnahmebedingungen unwirksam oder unvollständig sind, bleibt die Gültigkeit der anderen Bedingungen bestehen.

Gewinn

  • Verlost wird ein Exemplar des Buches „Mappenvorbereitung – Zeichnerische Grundlagen“ inkl. einem Überraschungspaket, dass meine liebsten Zeichenmaterialien enthält (Papier, Skizzenstift, Bleistifte, Radiergummi).
  • Der Anspruch auf den Gewinn verfällt, wenn sich der Gewinner/ die Gewinnerin nicht innerhalb von vier Werktagen nach Bekanntgabe per E-Mail meldet.
  • Der Gewinn ist nicht übertragbar.
  • Eine Barauszahlung oder ein Umtausch des Gewinns ist ausgeschlossen.
Showing 13 comments
  • Hannah
    Antworten

    Heii Anett,
    ich glaube ich habe gar keinen so richtigen GRUND, warum ich Architektur studieren möchte. Das klingt vllt komisch, aber ich wüsste nicht was ich sonst machen soll. Ich interessiere mich auch für andere Bereiche, aber das ist alles nichts was ich bewundere wenn eine Person das kann. Ich finde es wahnsinn was für ein Allgemein und Fachwissen Architekten haben und bewundere das. Außerdem finde ich das Architektur zwar was total technisches ist, aber trotzdem doch so persönlich und human. Ich weiß eigentlich gar nicht wie ich das erklären soll, es ist einfach so ein Gefühl und ich glaube sollange es nichts gibt was diesem Gefühl entgegensteht, werde ich es ausprobieren.
    Und zum Thema Zeichnen, naja also ich denke ich kann es schon zu ein bisschen. Aber ich habe mir darüber nie Gedanken gemacht, also nicht so beabsichtigtes Zeichnen sondern mehr „einfach so“. Deshalb würde ich es super gerne lernen und erkennen können wie ich etwas zeichnen muss, damit es eine bestimmte Wirkung hat.
    Ach ja ich glaube ich könnte ewig darüber reden und trotzdem bleibt es warscheinlich ein unendlich verwirrendes Kommentar.
    Danke für deinen schönen Blog. Ich bin ganz begeistert, seit dem ich ihn entdeckt habe. Hör nicht auf 🙂
    Liebe Grüße,
    Hannah

    • Anett
      Antworten

      Hej Hannah, danke für deinen lieben Kommentar – der übrigens gar nicht verwirrend ist. Ich weiß was du meinst!!! Mich hat das auch immer gereizt, dass Architektur so wahnsinnig vielfältig ist. Man lernt ja im Studium nicht nur technisches, sondern auch gestalterisches und sozialwissenschaftliches Fachwissen.
      „Einfach so“ drauf los zu zeichnen kann übrigens auch viel bringen. Du übst damit ja (unbewusst) auch bestimmte Techniken. Und sei es nur, gerade und unverwackelte lange Linien in unterschiedlichen Stärken zu zeichnen oder, wenn du auch mit Farben arbeitest, Farbharmonien und -kontraste zu nutzen. 🙂
      Liebe Grüße,
      Anett

  • Josepha Karsten
    Antworten

    Hallo liebe Anett,

    warum Architektur? Das ist eine Frage, die mir viele meiner engen Freunde sehr oft gestellt haben, als ich ihnen erzählte, dass ich mich für ein Architekturstudium bewerben möchte.
    „Mathe mochtest du doch noch nie!“ war der Klassiker. Und ja! Mathe ist definitv keines meiner Lieblingsfächer gewesen. Dafür aber Kunst und Geschichte, was meiner Meinung nach den größten Anteil von Architektur ausmacht. Ich finde es unglaublich beeindruckend, wie sich die Architekturgeschichte ständig weiterentwickelt und vor allem die Nachhaltigkeit und ökologischen sowie ökonomischen Aspekte eine zunehmend wichtige Rolle spielen.
    Architekten sind für mich Künstler mit dem gewissen Etwas. Sie planen und arbeiten strukturiert und trotzdem haben sie so viele Freiheiten, wie etwa in der Materialverwendung oder Gestaltung.
    Es ist ein Job, in dem man seinen eigenen kleinen „Touch“ einbringen kann, was es bei den wenigsten Berufen heutzutage gibt.
    In meinem Mappenkurs lerne ich momentan die Basics und merke schnell, wie man eigene Herangehensweisen und Schritte entwickelt, um ans Ziel zu kommen.
    Mit Spaß und Ehrgeiz, aber auch Geduld und Zuversicht wird man eben Tag für Tag besser!

    Und dann spielen Mathe und Physik im Studium doch nur noch eine unangenehme kleine Nebenrolle, oder?

    Liebe Grüße + Danke für die unglaublich hilfreichen Blogeinträge,
    Josepha

    • Anett
      Antworten

      Hej Josepha,
      ich finds cool, dass du so ehrgeizig dein Ziel verfolgst!!!
      Und habe auch eine gute Nachricht für dich: Mathe braucht man auch gar nicht sooo häufig. 🙂 Eher Physik…
      Viele Grüße,
      Anett

  • Yasin
    Antworten

    Hey Anett,
    wieso ich Architektur studieren möchte? Da allein der Begriff Architekt schon immer einen gewissen Charme auf mich ausgesprüht hatte und die Fähigkeit und Wissen zu besitzen, Dinge zu erschaffen, eines der schönsten Fähigkeiten sind. Lange zeit über hatte ich Angst diesen Weg überhaupt einschlagen zu wollen, da ich mir immer selbst Steine in den Weg gelegt hatte und auf der „sicheren“ Seite mit meinem zukünftigen Studiengang stehen wollte. Nun befinde ich ich mich im Abschlussjahr, habe schon viele Dinge erlebt, gute als auch schlechte Erlebnisse gehabt. Doch jedes mal als ich unterwegs war und neue atemberaubende Gebäude sah, war ich so begeistert und allein der Anblick ließ mich meist schon alles vergessen. Es ließ mich alles um mich herum vergessen, meine Gedanken mit denen ich stets in der Vergangenheit war verblassen und ich konnte/kann zumindest für einen Moment im hier und jetzt leben. Ich bin zwar auch noch Anfänger was das zeichnen angeht, jedoch bin ich zumindest nicht voreingenommen und lernwillig. Auf meinem beruflichen Gymnasium gibt es leider kein künstlerisches Zeichen als Fach, somit hatte ich das letzte mal Bildenen Kunst in der 9. Klasse. Als ich nun anfing zu zeichen, habe ich bemerkt wie sehr es mir gefehlt hat. Ich treibe auch viel Sport, jedoch bin ich nur beim zeichnen zu 100% bei der Sache und tief konzentriert, was mir beim Sport machen nur selten gelingt, eigentlich gar nicht. Nun habe ich in 2 Monaten mein Abitur und versuche nebenbei noch parallel Zeichnen zu lernen, deshalb wäre es echt cool wenn ich das Buch gewinnen könnte, um meine Skills so gut wie möglich aufzubessern. Jedenfalls ist es mein Traum auch irgendwann Gebäude errichten zu können und den Menschen, auch wenn nur kurz, einen Moment zu geben in dem sie so faziniert sind und alles Negative vergessen können und auch das schöne auf dieser Welt sehen können, was ihnen wiederum, auch wenn nur wenig, Hoffnung zum weitermachen gibt.

    Auf jeden Fall noch danke für deinen Blog und sorry wenn das hier ab und zu etwas verwirrend oder prosaisch aussah.

    Liebe Grüße,
    Yasin

  • Salome
    Antworten

    Hej Anett,

    ich bin Salome, 19 Jahre. Mein Interesse für Architektur hat begonnen, als ich in der Oberstufe den Architekten Tadao Ando und dessen Architektur im Kunstunterricht kennengelernt habe. Ich war wirklich beeindruckt von der Art wie er Materialien einsetzt, wie er den für mich davor hässlich wirkenden Beton bewusst einsetzt und mithilfe von Licht schön wirken lässt. Wie er die Gebäude mit der Natur vereint und vorallem darauf achtet, dass der Bewohner auch etwas von der Natur draußen erfährt und mit ihr lebt. Sein minimalistisches Einsetzen von den immerselben Materialien fasziniert mich.
    Da ich mir aber im allgemeinen noch nicht sicher war, was ich später machen möchte beschloss ich erstmal ein Jahr zu reisen und hier bin ich nun und mache in Whitehorse, Canada, ein Praktikum in einem Architekturbüro. Ich hoffe hier herauszufinden ob der Beruf wirklich etwas für mich ist. Durch das Reisen sehe ich auch viele interessante Gebäude und mein Interesse für Architektur wird mir immer bewusster.
    Ich möchte Architektur studieren, da ich kreative Ideen mit praktischem Nutzen umsetzten möchte. Ich interessiere mich sehr für Kunst und für Wissenschaft und die Architektur bietet mir beides zusammen. Ich möchte an Problemen arbeiten und eine Lösung dafür finden, welche auf jedenfall praktisch, aber auch ansprechend sein soll und Gebäude entwerfen die mehr sind als nur der Nutzen. Gebäude die eine Geshichte, einen Hintergrund haben.
    Um auf mein zeichnerisches Können zu kommen, würde ich sagen, dass ich gerne Zeichne und diese auch sehr gut beenden möchte. Ich weiß, dass ich wahrscheinlich nicht sehr gut bin, aber ich gebe mir Mühe und hatte zumindest in der Schule gute Noten im Kunstunterricht.
    Ich würde mich sehr über das Paket freuen, um mehr darüber zu erfahren wie eine Mappe aufgebaucht ist und darüber zu lernen wie ich mich an meine eigene Mappe wagen kann.

    Grüße, Salome

  • Stephanie
    Antworten

    Hallo Anett,
    als ich vor knapp 15 Jahren die Schule verließ, entschied ich mich ganz bewusst gegen das Abitur. Mir hatte damals ein Bauingenieur gesagt ich hätte als Frau in dieser Branche sowieso keine Chance und ich solle es lieber lassen. Mit 16 Jahren war ich damals noch sehr unsicher, ich lebte in einem sehr konservativen und ländlichen Teil Deutschlands und war definitiv sehr davon beeinflusst.
    „Also wozu dann weiter auf die Schule gehen?!“, dachte ich mir damals.
    Ich lernte also etwas „bodenständigeres“, denn Architektur setzte ein Großteil meiner Familie mit „Künstler“ gleich.
    Es folgte eine Ausbildung in der Gastronomie, Jahre der Berufserfahrung, die Entscheidung, dass es nicht DAS ist, was mich glücklich macht und erfüllt. Ich habe einiges ausprobiert, eine Tochter bekommen und mein Abitur auf dem 2. Bildungsweg nachgeholt. Nicht ohne Stolz kann ich sagen, dass ich einen sehr guten Abschluss gemacht habe (Durchschnitt von 1,8) und mittlerweile die Reife und das Selbstbewusstsein besitze es nun doch zu tun.
    Endlich. Nach so vielen Jahren.
    In zwei Monaten beginnt die Bewerbungszeit und ich habe noch so einiges zu lernen.
    Es ist schon ein wenig seltsam, denn Kunst, egal welchen Feldes, war schon immer ein großer Bestandteil meines Lebens. Doch ich habe mich nie als eine „schaffende“ Künstlerin gesehen.
    Ich bin in der Entwicklung mich selbst als solche anzunehmen. Es tut unheimlich gut ist aber auch mit viel „Angst“ verbunden. Die Angst nicht angenommen zu werden, nicht zu bestehen, auch nicht vor der Familie, der Druck allgemein.
    Und ein Studium als Alleinerziehende ist natürlich auch nicht ohne.
    Doch ich bin mir sicher ich werde es früher oder später vollenden.
    Denn das ist es, was ich seit meiner Jugend wirklich immer wollte.
    Ich bin zufällig auf deine Seite gestoßen und sauge alles fleißig auf. Interessanterweise habe ich einige Bücher die du empfiehlst bereits hier. 😉
    Ich habe zwar die Konzepte meiner Projekte schon seit Jahren fertig in meinem Kopf (komplett ausgearbeitet, denn ich will ja schließlich die Welt verbessern ;). Doch fehlt mir die Fähigkeit alles auf’s Papier zu bringen. Ein großes Problem für eine angehende Architektin. Ich bringe mir überwiegend durch youtube-videos und verschiedenen Blogs das Zeichnen bei und würde mich eher als blutige Anfängerin mit eisernem Willen beschreiben.

    Tja so ist das mit mir und meinen Wünschen und Träumen die bald Wirklichkeit werden, ach, und ich würde mich natürlich unheimlich über dein Buch freuen! 🙂

    • Anett
      Antworten

      Wow! Du hast einen beeindruckenden Werdegang und wirklich viel Durchhaltevermögen bewiesen! Das beeindruckt mich wirklich sehr und ich wünsche dir viel Erfolg und weiterhin soviel Energie im Studium. (Der Bauingenieur von damals hatte keine Ahnung!) Viele liebe Grüße, Anett P.S. Wenn du magst, meld dich mal per E-Mail oder Facebook bei mir. Es würde mich riesig freuen, wenn du Lust hättest anderen von deinem Weg und später deinem Studieneinstieg zu berichten!

    • Anett
      Antworten

      Herzlichen Glückwunsch Stephanie! Ich habe eben die Gewinner gelost und du hast das Buch gewonnen. Ich habe dich eben per E-Mail kontaktiert! 🙂

  • Mareen
    Antworten

    Hallo Anett,

    ich habe immerschon gerne gemaltezeichnet und gestaltet. Nach dem Abitur habe ich mich jedoch für das Fach „Psychologie“ entschieden.. Leider war es nicht das, was mich begeistert.
    Dann sollte es ein wenig „konkreter“ werden –>

    Nach ein paar Semestern merke ich, dass all das nciht das ist, was mir wirklich freue macht und mich langzeitig, auch im Berufsleben, begeistern kann.

    Jetzt habe ich endlich die Entscheidung getroffen, dass ich mich über meinen Gedanken, dass „Kunst“ nichts Richtiges ist, hinwegsetzen kann.
    Ich habe für mich herausgefunden, dass man erstens viel besser in dem Bereich ist, den man wirklich mag und der einem Freude bereitet und zweitens, dass Architektur für mich der perfekte Weg ist, Kunst mit einer konkreten Grundlage und einer gewissen „Ordnung“ zu verbinden.

    Ich würde mich sehr freuen, wenn ich das Glück habe, mich mal mit deinen Lieblingszeichenmaterialien zu versuchen.

    Der Gedanke an die Eignungstests lässt wahrscheinlich niemanden los.. Die Vorbereitung durch die Unterlagen und Tipps, wären eine riesige Hilfestung und würden unglaublich den Ballast von einem , für die kommenden Monate, nehmen.

    Ganz liebe Grüße,

    Mareen

  • Natalie
    Antworten

    Liebe Anett,
    Architektur ist für mich einfach etwas Tolles, weil es so viele verschiedene Bereiche umfasst. Es geht nicht nur darum, sich Gebäude auszudenken, sie zu planen und zu entwerfen und letzesn Endes zu bauen. Man muss ganz viele Faktoren berücksichtigen, und dadurch kommt mit jeder Planung auch eine neue Herausforderung und es wird nie langweilig.
    Ich bin erst vor Kurzem auf die Idee gekommen, dass Architektur als Studium etwas für mich sein könnte. Bisher habe ich immer nur das gemacht, was ich relativ sicher konnte, auch, wenn es mich vielleicht nicht so sehr interessiert hat. Nach meinem Abitur habe ich zunächst für 3 Semester ein geisteswissenschaftliches Studium aufgenommen, um dann zu merken, dass es nicht DAS ist. Danach habe ich eine Ausbildung in einem Verlag begonnen; das ist zwar besser, aber trotzdem nicht das, was ich für die nächsten 40 Jahre machen möchte.
    Also habe ich mich entschlossen, außerhalb meines gewohnten Musters zu denken und mir etwas auszusuchen, womit ich noch keine/wenig Erfahrung habe, was mich aber begeistert. Neben Psychologie ist das definitiv die Architektur! Da ich bisher nie groß gezeichnet habe, versuche ich nun, alles über das Internet, Bücher und Videos zu lernen, was nur geht – eine große Herausforderung, aber man merkt direkt, wie stolz man ist, wenn eine Skizze mit jedem Mal besser wird. Trotzdem hat man natürlich Sorge, ob das Studium zu schaffen ist, wenn die Basics zunächst noch fehlen (abgesehen vom Zeichnen/Skizzieren auch das Naturwissenschaftliche). Aber ich bin überzeugt davon, dass es funktionieren kann, wenn man es genug will und sich ein bisschen mehr anstrengt als der Rest.

    Ganz liebe Grüße,
    Natalie

  • Deni
    Antworten

    Hallo Anett!

    Ich habe gerade bei der anderen Verlosung teilgenommen und leider erst danach diese hier entdeckt:)
    Bei mir war das alles ein großes Chaos. Für Architektur interessiere ich mich seit der 2.oder 3. Klasse. Es hat mich einfach schon immer fasziniert und ich konnte nie erklären warum. Naja so richtig erklären kann ich es bis heute nicht, aber das ist bei allen Dingen oder allem Nicht-Materiellem so, das ich sehr mag. Nur leider hatte ich nie so den Mut dazu. Architektur ist für mich ein Gefühl aus Unsicherheit und gleichzeitig Sicherheit. Unsicherheit, weil ich ein wenig Angst habe und es ein großer Schritt für mich ist, es mich zu trauen. Aber mittlerweile überwiegt die Sicherheit, weil ich es von ganzem Herzen will und fühle, dass ich es studieren und als Architektin arbeiten will (was mir mein derzeitiges Praktikum im Architekturbüro auch bestätigt).
    Letztes Jahr habe ich mein Abitur absolviert und wurde für Innenarchitektur angenommen. Doch ich habe gespürt, dass es nicht das „Richtige“ ist. Eine kurze Zeit hatte ich Kunst auf Lehramt im Auge, weil ich mich besonders für Architektur(geschichte) und Kunst interessiere und auch sehr viel mit verschiedenen Techniken und Werkzeugen zeichne und male. Für Kunst auf Lehramt habe ich zwei Praktika absolviert. Eins für mehrere Monate in der Schreinerei, wo ich die meiste Zeit auf dem Bau war. Und da ist mir wieder so richtig bewusst geworden, wie sehr ich Häuser, Architektur, den Bau, das Entwerfen liebe. Seit dem Zeitpunkt hab ich schon an Kunst auf Lehramt gezweifelt und das Praktikum in der Schule hat mir gezeigt, dass der Lehrerberuf gar nicht meins ist. Ich will selbst was „erschaffen“, vorallem in der Nacht kreativ sein. Ich finde Gebäude so genial, weil jedes seine eigene Geschichte hat. Andererseits finde ich den Gedanken so unbeschreiblich, dass in jedem andere Menschen leben und sich oft ihr ganzes Leben darin aufhalten.
    Ich liebe es (meist allein) durch Städte zu reisen, mir die Gebäude ganz genau anzuschauen und abzuzeichnen. Ich kann zwar zeichnen, jedoch will ich noch eine Menge lernen. Deshalb würde ich mich sehr über das Buch freuen!

    Ganz liebe Grüße, Deni

  • Nancy
    Antworten

    Ich bin fastziniert an Architektur weil dort viel Kreativität gezeigt werden kann, man kann auf kleinsten Raum großartiges erschaffen. Auch alte Architektur ist interessant, Fachwerk-Häuser sind meine persönlichen Lieblinge. Dort sieht man den AUfbau des Hauses und wo welche Träger sind. EInfach wunderschön!
    Der ganze Prozess von der Idee bis zur umsetzung dauert lange doch das Ergebnis ist unbegreiflich. Selbst Modelle sind perfekt für die Verstehung vieler Bauarten und zum präsentieren des Bauherren perfekt.
    Ich liebe es mich mit solchen Sachen auseinander zu setzten und deswegen möchte ich Architektur studieren!

Ich freue mich auf dein Feedback!

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