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Q&A 0107 – Kann man neben dem Architekturstudium arbeiten gehen? Welche Nebenjobs bieten sich an?

Nebenjobs für Architekturstudent? | © Anett Ring, Architektur-studieren.info

Q&A 0107 – Kann man neben dem Architekturstudium arbeiten gehen? Welche Nebenjobs bieten sich an?

Q. Das Architekturstudium ist sehr zeitintensiv und kostspielig. Glaubst du denn, dass man dennoch für ein paar Stunden in der Woche arbeiten könnte? Wichtig wäre mir, dass es keine negativen Auswirkungen auf mein Studium hätte. Trotzdem wäre es gut, wenn ich irgendwie meinen Lebensstandard von jetzt einigermaßen halten könnte.
Außerdem würde mich interessieren welche Nebenbeschäftigungen es hinsichtlich dem Architekturstudium gibt?
Das man als durchschnittlicher Architekt nicht super reich wird, ist ja allgemein bekannt. Wie wäre denn deine Sicht und Erfahrung auf die Verdienstmöglichkeiten?

A. Kann man neben dem Architekturstudium arbeiten gehen?

Neben dem Architekturstudium zu jobben ist schwierig, aber sicherlich nicht unmöglich. Nach mehreren Studienprojekten, Konsultationen und Abgabefristen pro Woche hat mir persönlich dazu schlichtweg die Energie gefehlt. Durchgearbeitete Nächte waren in unserem Studiengang oder in denen von Bekannten üblich. Ich war froh, wenn ich in meiner geringen Freizeit schlafen, in Ruhe essen oder auch Freunde und Familie treffen konnte. Dennoch habe ich über mehrere Jahre als studentische Hilfskraft bei verschiedenen Professorinnen und Professoren gearbeitet. Das hat nicht nur viel Spaß gemacht, sondern ich habe auch einen guten Einblick in den Wissenschaftsbetrieb bekommen und viel dabei gelernt.

A. Welche Nebenjobs bieten sich an?

Gut geeignet sind Nebenjobs, bei denen man entweder flexible Arbeitszeiten vereinbaren oder auf ein gewisses Verständnis der Chef*innen hoffen kann. Es kommen also zum Beispiel die „klassischen“ Studentenjobs wie Warenverräumung, Nachhilfe oder auch Aushilfe in der Gastronomie (Kellnern, Spülen, usw.) in Frage, aber auch Jobs als Studentische Hilfskraft (z.B. bei Professor*innen) oder als Bauzeichner*in oder Aushilfe in Architekturbüros, insofern man ausreichende Vorkenntnisse hat.

Weiterhin kann man versuchen, über einen Job in den „Semesterferien“ vorzusorgen. Hier sollte man aber vorab einen Blick in die Prüfungs- und Studienordnung werfen. An manchen Hochschulen sind in der vorlesungsfreien Zeit Praktika oder bestimmte Kurse verpflichtend zu absolvieren.

Achtung: Auch als Student*in musst du gesetzliche Vorschriften beachten. Dein Nebenjob kann zum Beispiel Auswirkungen auf deine Steuern, deine Krankenversicherung oder andere Sozialversicherungen, dein BAföG oder auch ein Stipendium haben. Über etwaige Höchstgrenzen (Verdienst oder Arbeitsstunden) solltest du dich vorab ausführlich informieren.

A. Wie viel verdient man als Architekt*in?

Zu dieser Frage, die mir während der ersten Fragerunde für Newsletter-Abonnent*innen mit am häufigsten gestellt wurde, habe ich im Studienführer Architektur einen ausführlichen Artikel über die durchschnittlichen Löhne von Architekt*innen geschrieben. Darin erkläre ich auch, von welchen Faktoren diese abhängen.

Diese Frage stellten mir Leser*innen bei einer Fragerunde zum Studienstart im Architekturstudium über meinen Newsletter.

Wichtige Regeln, übersichtlich und leicht verständlich für Ungeübte zusammengefasst.
9 Themen, 42 Seiten für dein Smartphone.

Über mich

Hej! Ich bin Anett und ich habe mein Architekturstudium mit Bestnoten abgeschlossen, obwohl es wirklich nicht immer einfach war. Auf architektur-studieren.info teile ich meine persönlichen Erfahrungen mit dir und gebe dir Tipps für ein erfolgreiches Architekturstudium.

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