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Erfahrung Architekturstudium: 3 Dinge über das Architekturstudium, die ich gerne vorher gewusst hätte

Erfahrung Architektur Student*in: 3 Dinge, die ich gerne vorher gewusst hätte | © Anett Ring, Architektur-studieren.info

Erfahrung Architekturstudium: 3 Dinge über das Architekturstudium, die ich gerne vorher gewusst hätte

Im Architekturstudium habe ich Dinge auf die harte Tour gelernt, die ich gerne vorher gewusst hätte. Sei schlauer als ich und lerne aus meinen Erfahrungen als Architekturstudentin.

1. Nicht jeder Abschluss eines Architekturstudiums wird anerkannt

Richtig gelesen. Es werden da draußen „Innenarchitektur“- und „Architektur“-Ausbildungen angeboten, mit deren Abschlüssen du in Deutschland kein*e Architekt*in wirst.

Wenn du kein*e Architekt*in werden willst, lies direkt bei 2. weiter.

Falls du aber Architektur studierst, um Architekt*in zu werden, kannst dich jetzt aufmachen, die Architektengesetze aller Bundesländer zu lesen und die Akkreditierungsunterlagen aller Hochschulen genau zu prüfen. 

Oder du machst es dir einfach und checkst mal meine (unabhängige und werbefreie) Datenbank anerkannter Hochschulen. Den Zugang zur Datenbank bekommst du zu meinem Studienführer Architektur dazu. 

Ich habe mich für meine gut informierten Leser*innen nämlich ein paar Wochen hingesetzt und diese Recherche für ganz Deutschland, Österreich und die Schweiz erledigt.

Erfahrung Architekturstudium: 3 Dinge, die ich gerne vorher gewusst hätte | © Anett Ring, Architektur-studieren.info

2. Studium vs. Realität:
Architektur ist kein kreativer Traumberuf, sondern eine Raketenwissenschaft

Ist Architekt*in mein Traumberuf? Ja! 

Aber viele missverstehen die Arbeit von Architekt*innen als rein künstlerisch-kreatives Gestalten von Traumhäusern. 

Das ist absolut nicht der Fall. 

Zum einen, weil deiner Kreativität durch die Bedürfnisse, Wünsche und Budgets der Bauherr*innen und all die Gesetze da draußen „natürliche Grenzen“ gesetzt sind. Zum anderen, weil der künstlerisch-gestaltende Entwurf die geringste Arbeitszeit im gesamten Entwurfs- und Bauprozess ausmacht. (Und ob du als Angestellte*r in den ersten Jahren überhaupt daran teilhaben darfst, steht in den Sternen der Büroorganisation.)

Stattdessen musst du als Architekt*in viele komplexe Themen im Blick behalten und – ganz locker nebenbei – unzählige, teils widersprüchlichen Interessen ausbalancieren. 

Du musst beispielsweise die ganzen Vorschriften für Brandschutz, Barrierefreiheit, Elektrik, (Ab-)Wasser, Tragwerke und das Baurecht kennen und sicher anwenden können. Deine Terminplanung und alle Kosten jederzeit im Blick behalten. Detaillierte und vor allem absolut korrekte Werkplanungen erstellen können, weil deine schiefen Linien gebaut werden. Und zu guter letzt Bauherr*innen erklären, warum ihre Vorstellungen technisch oder mit ihrem begrenzten Budget nicht umsetzbar sind. 

Dafür musst du technisch-konstruktiv fit sein und komplexe Sachverhalte verstehen. Und am besten gut kommunizieren können.

Und das Wichtigste: Du musst wissen, dass jede kleine Änderung einen unendlichen Schweif an weiteren Änderungen nach sich ziehen wird.

Gute Architekt*innen sind Raketenwissenschaftler*innen und keine verrückten Kreativen auf künstlerischer Mission.

3. Du brauchst nicht „die Beste“, sondern die am besten für dich geeignete Hochschule

Nach meinem Abitur habe ich den Fehler gemacht und mich bei der Wahl einer Hochschule für mein Architekturstudium an Rankings orientiert. Damals wusste ich noch nicht, mit welchen fragwürdigen Methoden sie erstellt werden.

Wenn du mit „Hochschul-Rankings“ die beste Hochschule für dein Architekturstudium finden willst, kannst dich genauso gut bei Vollmond 12 mal im Kreis drehen, dabei BTS pfeifen und anschließend deiner Eingebung folgen. Oder direkt deine Hochschule auspendeln. All das ist ähnlich sinnvoll.

Deutlich besser als den Zufall entscheiden zu lassen, ist es aber, die beste Hochschule für deine Wünsche und deine Bedürfnisse zu finden.

Das ist viel aufwändiger, ohne Scheiß.

Aber du suchst auch eine Hochschule, die dich auf deinen Berufsalltag vorbereiten und dir die ersten Türen für deine beruflichen Ziele öffnen soll.

Ich mache es dir leichter

Um dir diesen ganzen Prozess zu erleichtern, habe ich ein Workbook erstellt, mit dem du Schritt-für-Schritt die beste Hochschule für dich findest. 

In 5 Schritten leite ich dich an und gebe dir Tipps & Orientierung, was du bei der Hochschulwahl berücksichtigen solltest. Du füllst das Workbook dabei nach und nach aus.

So findest du die beste Hochschule, die wirklich zu dir passt.

Das Workbook ist bis Ende September im Premium-Paket mit der neuen Ausgabe meines Studienführer Architektur erhältlich.

Beitragsbild(er): © Anthony Tran, unsplash.com
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Über mich

Hej! Ich bin Anett und ich habe mein Architekturstudium mit Bestnoten abgeschlossen, obwohl es wirklich nicht immer einfach war. Auf architektur-studieren.info teile ich meine persönlichen Erfahrungen mit dir und gebe dir Tipps für ein erfolgreiches Architekturstudium.

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