Arbeit als Architekt langweilig? | © Anett Ring, Architektur-studieren.info

Wie sind die Berufsaussichten? Und ist die Arbeit als Architekt*in eintönig?

Q. Immer wieder wird mir deutlich gemacht, dass die Berufsaussichten nicht sehr gut sind. Außerdem habe ich gehört, dass trotz dieses Studiums im anschließenden Berufsleben eher einfache bzw. eintönige Arbeiten verrichtet werden würden. So würden viele Architekten bei Bauzeichnern oder Statikern arbeiten. Stimmt das?

Wie sind die Berufsaussichten als Architekt*in?

Über die aktuellen Berufschancen als Architekt*in habe ich im Studienführer Architektur einen ausführlichen Artikel veröffentlicht (siehe Link!).

Dazu möchte ich betonen, dass niemand in die Zukunft schauen kann und Prognosen über den Arbeitsmarkt für Architekt*innen nahezu unmöglich sind.
Falls du jetzt gerade mit dem Architekturstudium beginnst, wirst du frühestens in 3 Jahren mit einem Bachelor fertig sein. Mit diesem 6-semestrigen Bachelor kannst du noch nicht als Architekt*in arbeiten. Du musst also wahrscheinlich ein Master-Studium von min. 2 Jahren an deinen Bachelor dran hängen. Anschließend benötigst du min. 2 Jahre Berufserfahrung. (Warum das alles so ist und welche „schnelleren“ Alternativen du hast, erkläre ich ebenfalls im Studienführer.)

Kurz gesagt: bist du wirklich Architekt*in bist, liegen noch ca. 6 bis 7 Jahre vor dir. Bis dahin kann noch so viel passieren…

Ist der Beruf Architekt*in eintönig?

Als eintönig empfinde ich die Arbeit im Architekturbüro auf gar keinen Fall: Neben dem Entwurf stehen viele organisatorische und technisch-konstruktive Arbeiten auf der To-Do-Liste.

Zudem sind beispielsweise auch soziale oder ökologische Fragen zu klären oder rechtliche Anforderungen zu berücksichtigen. Außerdem solltest du dich mit Bauchemie und Bauphysik, Gebäudetechnik und vielen, vielen anderen Themen auskennen. Man arbeitet sowohl in großen Dimensionen (Städtebau) als auch „bis ins Detail“. Mal ist man viel im Büro beschäftigt, arbeitet im Team oder allein, an anderen Tagen ist man unterwegs, zum Beispiel auf Baustellen oder bei Terminen mit Bauherr*innen.

Zwischendurch musst du dich weiterbilden, auf dem neusten Stand der Technik bleiben.

Da bleibt keine Zeit für Langweile. :)

Ob und welche der Aufgaben man erledigen darf, hängt aber nicht unwesentlich von den eigenen Kenntnissen und Fähigkeiten, der Berufserfahrung, der Arbeitsmarktsituation in der Region und dem Büro ab, in dem man arbeitet.

Diese Frage stellten mir Leser*innen bei einer Fragerunde zum Studienstart im Architekturstudium.

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