Architektur-Nachrichten Nr. 2, 12/2018

Hier sind die interessantesten, lesens-/hörens-/sehenswertesten Berichte, Reportagen, Porträts usw. der vergangenen Tage.

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Wie könnte ein Bauhaus heute aussehen?

Darüber spekuliert das Zeppelin Museum in Friedrichshafen in der Ausstellung IDEAL STANDARD. In diesem Beitrag räumt der Kurator Dominik Busch auch gleich mit dem Mythos auf, dass Bauhaus hätte die Gleichstellung von Frauen besonders gefördert. Die feministische ist aber nur eine von fünf Perspektiven aus heutiger Sicht auf das Bauhaus.

Von Julian Ignatowitsch, Deutschlandfunk. IDEAL STANDARD ist noch bis zum 28. April 2019 zu sehen.

Teuer und verplant – Kostenfalle staatliche Bauprojekte

„“ZDFzoom“ geht auf Spurensuche, will wissen: Wo werden in der Bundesrepublik Steuergelder in staatlichen Großbaustellen verbuddelt – und vor allem warum? Hat dieser Wahnsinn ein System, und wer sind neben den Steuerzahlern die Leidtragenden dieser Entwicklung?“

Von Joachim Ottmer, ZDF

Where Are All The Female Architects?

Starker Kommentar von Allison Arieff über die Position von Architektur-Studentinnen und Architektinnen in den USA. Wie auch in Deutschland sind dort ca. die Hälfte aller Architektur-Studierenden weiblich, aber nur wenige kommen nach dem Abschluss ihres Architekturstudiums in Architekturbüros an. Nur ein Bruchteil erlangt leitende Positionen.

Von Allison Arieff, New York Times.

Renzo Piano setzt sich gegen Calatrava durch und baut Genuas neue Brücke

Nach dem schweren Unglück im Sommer plant der Architekt Renzo Piano, der übrigens selbst Genuese ist, persönlich für Genua eine neue Brücke. Santiago Calatrava reichte ebenfalls einen Entwurf ein.

Von Andrea Spalinger, NZZ.

Berliner U-Bahnhöfe

Ja, die Adventszeit ist fast rum. dennoch solltet ihr mal einen Blick in den Adventskalender von moderneREGIONAL werfen. Hinter den 24 Türchen stellen die die Berliner U-Bahnhöfe der Nachkriegsmoderne vor, die kürzlich als Denkmäler geschützt wurden. Im Frühjahr gibt es dazu auch eine Tagung und Ausstellung.

100 Jahre Bauhaus – Aus Dessau über Israel nach Nigeria

Deutschlandfunk Kultur stellt das Forschungsprojekt „bauhaus imaginista“ vor, dass die Wirkungsgeschichte des Bauhauses in anderen Ländern erforscht. 

Von Marietta Schwarz, deutschlandfunkkultur.de

Nachts im „Späti“

Spätis gehören wie die Büdchen in Köln zur Stadtkultur. Wolf-Sören Treusch ist für den Deutschlandfunk Kultur eine sehr schöne Reportage über die „Nahversorger und Seelentröster“ gelungen.

Von Wolf-Sören Treusch, Deutschlandfunk Kultur.

Woran es liegt, wenn eine Stadt uns glücklich macht – oder fertig

Interview mit der Soziologin Martina Löw (TU Berlin), die zur Eigenlogik der Städte forscht. Sie erklärt u.a., wieso eine Stadt zu uns passt oder auch nicht.

Von Isabel Schneider, ze.tt.

Building Knowledge e.V.: Schulbauprojekt Umlyngka, Indien

Building Knowledge e.V. unterstützt eine Schule im Nordosten Indiens beim Bau von Klassenräumen. Ihnen fehlt es noch an Geld für Schulmöbel, Werkzeug und Ausrüstung. Ihr könnt das Projekt, in dem sich #Architektur-Studierende engagieren, unterstützen: https://www.betterplace.org/de/projects/60470-building-knowledge-schulbauprojekt-in-umlyngka-nordostindien

Berlin Excelsior

„Der Dokumentarfilm von Erik Lemke erzählt Geschichten von Menschen, die unterschiedlicher und manchmal auch verrückter nicht sein könnten. Aber etwas bringt sie jeden Tag zusammen: Sie wohnen in einem riesigen, ziemlich monströsen Wohnblock in Berlin-Kreuzberg – dem Excelsior-Haus.“

Von Anne Kohlick, RBB.

25 Minuten im Taxi mit Star-Architekt Rem Koolhaas

In der Welt erschien ein Porträt über Rem Koolhaas, das der Autor zwischen zwei Terminen mit dem Architekten im Taxi führte. Leider entsteht der Eindruck, der Autor hätte sich nicht mit kritischer Distanz dem Stararchitekten gewidmet, sondern erstarre vor dessem „Monument“. Die Geschichte von Koolhaas und seiner Architektur hat er aber ganz gut recherchiert.

Von Adriano Sack, WELT.

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